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Totenfotografie

Die Visualisierung zur Trauerarbeit

Die Totenfotografie ist keine Erfindung der Neuzeit und spielte vor allem im viktorianischen Zeitalter zwischen 1860 und 1910 eine übergeordnete Rolle. Im Vergleich von damals zu heute hat sich lediglich die Perspektive der Aufnahmen verändert. Früher wurden Verstorbene so lebensecht wie möglich dargestellt, während die Bilder heute die Aufbahrung im Sarg zeigen.

Wir von 1Fotograf sind der richtige Ansprechpartner für Sie, wenn Sie eine Totenfotografie wünschen. Wir arbeiten mit Diskretion und Respekt und Sie können sich auf unser erfahrenes Team verlassen.

Anastasia Esau Fotografie

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Bei 1Fotograf bleiben keine Wünsche offen. Für jegliche Bereiche sind wir für Sie da und freuen uns, wenn wir bei Ihrem Event dabei sein dürfen!

Schönheit

Pietät und Ästhetik in der Totenfotografie

Ein Totenfotograf wird von den trauernden Hinterbliebenen gerufen und mit der letzten visuellen Aufnahme eines geliebten Menschen betraut. Vor den Aufnahmen wird der Tote aufgebahrt, eingekleidet und erhält ein Make-Up. Er liegt im geöffneten Sarg, in den die Hinterbliebenen Blumen legen. Vor allem in katholischen Gemeinden sind Post-mortem-Fotos ein wichtiger Schritt in der Trauerarbeit und haben nie an Bedeutung verloren. Der Fotograf arbeitet leise, pietätvoll und stellt die natürliche Ästhetik des Verstorbenen heraus. Unser Team von 1Fotograf ist der Ansprechpartner für Aufnahmen, die Sie von Ihren verstorbenen Verwandten vornehmen lassen möchten. Mit Ehrerbietung und Respekt werden die Bilder erzeugt und in dem Rahmen angefertigt, den Sie bei Beauftragung von Post-mortem-Fotos wünschen. Die Totenfotografie findet ohne Anwesenheit der Verwandten im Raum statt und erfordert keinen langen Zeitraum. Im Moment der Aufnahme ist der Fotograf mit dem Verstorbenen allein und konzentriert sich vollends auf seine Aufgabe bei diesem emotionalen und schwierigen Auftrag.

Geschichte

Totenfotografie früher und heute

In der Vergangenheit wurden Tote so fotografiert, dass man ihnen das Ableben nicht ansah. Auf diese Idee würde heute niemand mehr kommen, da sie die letzte Ruhe des Toten stören und keine Form der Respektbekundung sein würde. Im viktorianischen Zeitalter war die Post-mortem-Aufnahme oftmals das einzige Bild, auf dem die gesamte Familie zusammen abgelichtet wurde. Kinder wurden auf Stühle gesetzt und von der Mutter gestützt, wodurch der Tod auf dem Bild nicht erkennbar war. Auch Bilder mit der Ausstrahlung des Schlafes waren keine Seltenheit. Im Endeffekt wurden die Fotos gemacht, ohne den Tod zu würdigen und sich mit dem Ableben des Verstorbenen abzufinden. Bei 1Fotograf stören wir die Totenruhe nicht, sondern orientieren uns am zeitgemäßen Umgang mit Verstorbenen, wenn Sie die Totenfotografie wünschen und ein letztes Bild eines geliebten Verwandten beauftragen. Die Post-mortem-Fotografie wird zeitnah nach dem Ableben beauftragt. Es ist eine schwierige und nahe gehende Aufgabe, einen Toten so zu fotografieren, dass das Bild Sie bei der Trauerarbeit unterstützt und zum Beispiel in einem kleinen Medaillon um den Hals getragen wird.

Die Totenfotografie ist eine viktorianische Tradition, die vor allem bei katholischen Familien nicht an Bedeutung verloren hat.

Erfahrung

Post-mortem-Fotografie ist keine leichte Aufgabe

Mit dem Wissen um das Ableben eines Menschen wird der Fotograf vor eine schwierige und ans Herz gehende Aufgabe gestellt. 1Fotograf verfügt über Erfahrung in diesem Bereich und erfüllt Ihren Wunsch nach einem letzten Bild des Menschen, mit dem Sie Ihr Leben geteilt oder viele Jahre verbracht haben. Da es zum Zeitpunkt der Aufnahme keine Möglichkeit für ein Gespräch gibt und die Totenruhe nicht gestört wird, müssen Sie als Angehöriger bereits im Vorfeld sagen, wie Sie sich das letzte Bild wünschen und aus welcher Perspektive die Aufnahme erfolgen soll. Heute geht es nicht darum, eine authentische Umgebung zu schaffen und einen Verstorbenen lebendig wirken zu lassen. Vielmehr zeigen die Bilder ein friedliches Ableben, das aus dem entspannten, wie schlafend wirkenden Gesicht hervorgeht.

Arbeitsweise

Wie 1Fotograf bei Post-mortem-Aufnahmen vorgeht

Treten Sie mit einem Auftrag zur Totenfotografie an unser Team von 1Fotograf heran, können Sie sich auf die pietätvolle Abwicklung verlassen. Sie vereinbaren einen Termin, zu dem unser Fotograf und Sie vor Ort zusammen treffen. Nach den Aufnahmen, die den Verstorbenen in Blumen gebettet im Sarg zeigen, werden die Bilder auf Ihren Wunsch hin nachbearbeitet. Die Nachbearbeitung bezieht sich auf die Lichtverhältnisse oder die Ausstrahlung der Aufnahme, nicht auf eine Veränderung des ursprünglichen Fotos. 1Fotograf unterstützt Sie mit der Realisierung Ihres Auftrags bei der Trauerarbeit und gewährleistet Ihnen die respektvolle, diskrete und professionelle Auftragsumsetzung.

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